Eine knappe Verdoppelung des Überlebens zeigen aktuelle klinische Daten einer Immunonkologie-Studie von BioNTech gemeinsam mit OncoC4 beim Plattenepithelkarzinom der Lunge. Aktuell präsentieren die Mainzer auf dem Weltkongress zum Thema Lungenkrebs verschiedene frühe und mittelphasige klinische Daten. Auch der Hoffnungsträger Pumitamig kann weiter überzeugen.
Die dauerhafte Lesbarkeit ist nur ein Teil der Anforderungen an industrielle Kennzeichnungen. Ebenso relevant ist, welchen Einfluss das gewählte Markierverfahren auf Fertigungsabläufe, Qualitätssicherung und Rückverfolgbarkeit hat. Ob sich ein Verfahren langfristig bewährt und Mehrwert bietet, entscheidet sich nicht allein anhand der Beschriftung selbst, sondern im Kontext des Gesamtprozesses.
Die US-amerikanische Laborkette Labcorp (über 70.000 Beschäftigte) übernimmt das deutschstämmige Zentrallabor MLM medical Labs GmbH mit rund 200 Mitarbeitern, das auf Labortests in klinischen Studien spezialisiert ist. Der Zukauf erweitere die Präsenz in den USA, Deutschland und Südafrika und schaffe einen Anbieter zentraler Labordienstleistungen auf vier Kontinenten.
GSK will sein Impfstoffwerk in Dresden schließen. Die Produktion soll bis Ende September 2027 auslaufen, der Standort bis Sommer 2028 vollständig geschlossen werden. Betroffen sind rund 650 Beschäftigte. GSK begründet den Schritt mit technologischer Wende bei Grippeimpfstoffen (mRNA). Die Politik ist überrascht, Verhandlungen über Alternativen sollen nun starten.
Nach mehr als 100 Jahren steht die Impfstoffproduktion in Dresden vor dem Aus. GSK will die Herstellung von Grippeimpfstoffen am sächsischen Standort beenden und im kanadischen Ste-Foy konzentrieren. Man wolle sich auf mRNA-Impfstoffe konzentrieren, heißt es. Rund 650 Beschäftigte sind betroffen. Die Ankündigung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Europa seine pharmazeutische Produktion eigentlich stärken will.
Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellt der Ethris GmbH 30 Mio. Euro zur Verfügung, um den mRNA-Kandidaten ETH47 weiter klinisch zu entwickeln. Der Münchner RNA-Spezialist arbeitet bereits seit mehreren Jahren an dem breit angelegten antiviralen Ansatz. Dass nun ausgerechnet die EIB einsteigt, zeigt aber auch das Dilemma der Pandemievorsorge: Der gesellschaftliche Nutzen eines Breitband-Antivirals ist groß, der kommerziell kalkulierbare Markt dagegen schwerer zu greifen.
Alle sechs Minuten stirbt ein Mensch in Deutschland an einer Sepsis. Überleben die Betroffenen, leiden sie unter Umständen ein Leben lang unter den Folgen. Anlässlich des Welt-Sepsis-Tages plädieren Mediziner für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, um die Diagnose zu beschleunigen und einen zügigen Behandlungsbeginn zu ermöglichen.
Um den agnostischen mRNA-Kandidaten ETH47 weiter klinisch zu entwickeln, erhält der Münchner RNA-Spezialist eine millionenschwere Unterstützung der EIB, darin eine 30-Mio.-Euro-Kreditlinie zur schnellen Nutzung. Damit soll der breit angelegte antivirale Ansatz in der Klinik vorankommen. EIB diagnostiziert ein Marktversagen im Bereich der Pandemievorbereitung.
Die EU-Kommission hat grünes Licht für eine staatliche Förderung des geplanten neuen Sanofi-Insulinwerks in Frankfurt gegeben. Nun darf Deutschland 400 Mio. Euro zur 2 Mrd. Euro-Investition in die Insulinproduktion am Main zuschießen.
Bayer bringt Sevabertinib in den USA früher in die Therapie: Nach der bereits 2025 erfolgten FDA-Zulassung für vorbehandelte Patienten ist Hyrnuo nun auch als initiale Behandlungsoption bei HER2-mutiertem NSCLC zugelassen. In der Phase-I/II-Studie SOHO-01 erreichte der TKI bei 69 zuvor unbehandelten Patienten eine Ansprechrate von 75%.

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